Bügerschule - Stadtteilzentrum Nordstadt e.V.
Aktuelles


FR 23.11.2018
19.00 Uhr
Vernissage: Andreas Thiem _ Victoria - hey ho let's go _ ein wildes Jahr U12 Rugby

SA 24.11.2018
20.00 Uhr
Konzertreihe: Zwischen die Ohren:
Momos & Querella

DI 27.11.2018
10.30 Uhr
Theater Feuer und Flamme:
Die Geschichte vom Fuchs,
der den Verstand verlor.


Geschichte
Die Bürgerschule: Baustelle aus Leidenschaft

Die Bürgerschule wurde vor 1895 als Grundschulgebäude errichtet und war zwischen 1930 und 1955 Berufsschule für das Baugewerbe. Sie wurde 1963 von der Schokoladenfabrik Sprengel aufgekauft und 17 Jahre lang genutzt.

1980 schloß das Werk und die Fabrik wurde umgesiedelt. 1981 wurde das Gebäude von einer Immobilienfirma gekauft und der Abriß geplant. Das führte zu Widerstand in der Bevölkerung.

1983 wurde die Bürgerschule von BürgerInnen besetzt und zweimal nach kurzen Polizeieinsätzen geräumt.
Durch soviel Öffentlichkeit ermutigt gründeten 15 Menschen aus der Nordstadt 1983 den Verein Stadtteil-Zentrum Nordstadt e.V.
Das Gebäude ging wieder in den Besitz der Landeshauptstadt Hannover über und wurde Kulturamt unterstellt.

Es begann ein langer Weg durch die verschiedenen Bau- und Sanierungsphasen:
In den ersten genutzten Räumen wurden Gasöfen installiert, der große Tanzsaal dagegen wurde zu Beginn noch mit Ölheizung geheizt. Das Öl mußte in Kanistern in den zweiten Stock getragen werden. Durch die Vermietung einzelner Räume an Stadtteilgruppen konnten weitere Reparaturen im Gebäude durchgeführt werden.
1991 konnte eine zentrale Gasheizungsanlage, finanziert aus Sanierungsmitteln, eingebaut werden. 1998 folgten weitere Schritte zur Sanierung der Bürgerschule: Eine neue Dachhaut war dringend nötig und auch die Instandsetzung der elektrischen Leitungen sowie der Wasserversorgung. Der Dachboden wurde erschlossen durch das Aufstocken der Treppenhäuser und den Einbau von Dachfenstern. Dann folgte der behindertengerechte Ausbau der Toiletten und der Einbau eines Fahrstuhls.

Auf Antrag der Bürgerschule konnten mit Mitteln der LAGS (Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren in Niedersachsen) notwendige Anschaffungen getätigt werden:
Der Theatersaal wurde mit neuen Stühlen und 1998 mit einer Lichtanlage ausgestattet, der Tanzsaal und der Versammlungsraum im Erdgeschoß sowie der erste Unterrichtsraum wurden bestuhlt und mit Tischen bestückt. 1998 konnte ein Blockheizkraftwerk eingebaut werden.

Stück für Stück, von Etage zu Etage, wurde das Gebäude in den letzten Jahren immer weiter saniert, renoviert und ausgebaut. Mittlerweile sind die großen Bauphasen abgeschlossen.

2003 wurde das Gebäude mit dem Bau eines behindertengerechten Einganges mit Rampe auch für RollstuhlfahrerInnen nutzbar.
Der Ausbau des neuen Cafés im Erdgeschoss war 2005 abgeschlossen.
Der Garten, der auch von dem Kinderladen \"Rabauken\" genutzt wird, bekam 2006 eine Terrasse und ein neues Gesicht mit Rasenflächen und gepflasterten Wegen.


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